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ken erhalten habe, gar nicht genau und unter sich über-einstimmend sind. Ein alter, zuverläßiger und eifahr-ner Mann hat mir versichert, daß vor mehr als fünfzigJahren, der gewöhnliche Preis von einem Fasse guterKansharinge eine Guinee gewesen sey; und dieses kann,nach meinem Bedanken, auch seht noch als Mittelpreisangesehen werden. Indessen stimmen alle Nachrichtendoch darin überein, daß durch die Prämie auf den Ha-rn,gösang mit bedeckten Schiffen, der Preis beym in-ländischen Verkaufe nicht niedriger geworden ist.
Wenn die Unternehmer der Fischereyen, die mitden Prämien so reichlich ausgestattet worden sind, ihreWaaren um denselben, oder gar um einen noch HähernPreis, als vorhin, verkaufen: so sollte man denken,ihr Gewinn müsse sehr groß seyn; und es ist nicht un-wahrscheinlich , daß einzelne Personen dabey viel gewon-nen haben. Gleichwohl habe ich Ursache zu glauben,daß, überhaupt genommen, die Sache sich ganz andersverhalte. Gemeiniglich werden durch solche PrämienSpeculantcn zu einem Geschäfte gereiht, welches sienicht verstehen, und bey welchem sie durch eigene Nach-laßigkeit und Unwissenheit mehr verlieren, als sie durchdie äußerste Freygebigkeit des StaakS gewinnen könnten.Im I. 17 ;o wurde durch eben die Acte, welche zuerstdie Prämie von dreyßig Schillingen auf die Tonne, zurBegünstigung des Häringöfanges, bestimmte, (es ist die2 4ste von, 2zsten Jahre Georgs II.) eine Actiengesell-schast mit einem Kapitale von fünf mahl hundert tausendPfund St. errichtet, deren Mitglieder (außer den übri-gen Begünstigungen, nehmlich der nurgedachten Prä-mie, der Ausfuhrprämie von zwey Sch. acht Pf. St.
Cc 4 auf