Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
398
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dem den wahren Gewinn, das wirkliche Vermögen undEinkommen dieser Maunfaeturisteii, und sitzt sie in denStand, entweder besser zu leben, oder die Arbeit beydiesen Manufacmreu zu vermehren; ihr begünstiget rj,seManuiacturcu in der That, und macht, daß mehr Ein-wohner sich damit beschäftigen als außerdem und auseigenem Antriebe sich damit beschäftiget haben würden.Wenn ihr aber durch dergleichen Anstalten den scheinba-ren oder Geldpreis des Getreides erhöhet: so erhöhetihr keineswegeö dessen wahren Werth. Ihr vermehrtweder das wirkliche Vermögen, noch die wirklichen Ein-kaufte des Pachters oder Gutsherrn. Diese könnennicht mehr Arbeirslente anstellen und unterhalten, folg-lich wird auch der Getreidebau nicht befördert. DieNatur der Dinge hat das Getreide mit einen! eigenenreellen Gehalte gestempelt, den die bloße Aenderung desGeldpreises nicht verändern kaun. Keine Ausfuhrprä-mie, kein Monopol kann diesen Gehalt erhöhen. Diefreyeste Conoarrcnz kann ihn nicht herabsetzen. In derganzen Welk ist der Werth des Getreides der damit be-wirkten Arbeit gleich; in jedem einzelnen Orte gilt eSso viel, als die Arbeit werth ist, die bey der üppigen,mäßigen oder sparsamen Lebensweise dieses OrtS, davonunterhalten werden kann. Tuch und Leinwand ist nichtdie Waare, die bey Bestimmung des Werths allerandern Waaren zum Maßstabe genommen wird: Ge-treide ist eS. Der reelle Werth anderer Waaren wirdam Ende immer zuletzt nach dem Verhältnisse desMiitelpreises der Waaren, zu dem Mittelpreise desGetreides bestimmet. Der reelle Werth des Getreidesaber wird durch die Veränderungen, die sich bey seinemGeldpreise von einem Jahrhunderte zum andern zutra-gen