Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
397
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vermehrte in beyden das Geschäfte der Getreidehandler,und fetzte sie in theuren Jahasn nicht nur in den Stand,eine größere Menge einzuführen, sondern auch wohl-feiler und folglich mir größerm Gewinne zu verkaufen,als wenn der Uebersiuß des einen Jahrs den Mangeldes andern übertragen hatte. Ich habe daher auch beydieser Klasse von Leuten immer den größten Eifer für dieFortdauer oder Erneuerung der Prämie bemerkt.

Als unsere Gutsbesitzer die Einfuhr des fremdesteGetreides mit einer so starken Anfrage beschwerten, diein mäßig fruchtbaren Jahren eben so viel ist, als einVerboth, und als sie die Prämie einführten, haben sievermuthlich das Betragen unserer Manufacturherrennachahmen wollen. Durch jene Anordnung verschafftensie sich den Alleinhandel auf inländischen Märkten, unddurch diese suchten sie zu verhindern, daß diese Märktemit ihrer Waare nie überführt würden. Durch beyder-ley Anstalten wollten sie den wahren Werth des Getrei-des auf eben die Weise steigern, als unsere Manufac-turisicn, durch dieselbe Anstalt, den wahren Werthvieler Arten verarbeiteter Erzeugnisse gesteigert haben.Sie dachen vielleicht nicht an den großen und wesentli-chen Unterschied, den die Natur Zwischen Getreide undbeynahe jeder andern Art von Waaren festgesetzt hak»Wenn ihr durch das Monopol im Lands, oder durchdie Ausfuhrprämie, unsere Woll - und Leinweber in denStand sehet, ihre Waare etwas theurer zu verkaufen:so erhöhet ihr nicht nur den scheinbaren, sondern auch denwirklichen Preis dieser Waaren; ihr treibt sie zri demWerthe einer größer» Menge Arbeit und Nahrungsmit-tel hinauf; ihr vermehret nicht nur den anscheinenden, son-dern