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2 (1799)
Entstehung
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396
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ollen Markten werden daher unsere Manufacturwaarenetwas theurer und die ihrigen etwas wohlfeiler werde»;und dieses verschaffet ihrem Gewerbsteiße einen doppeltenVortheil über den unsrigen.

Da die Prämie bey dem inländischen Verkaufenicht sowohl den reellen, als vielmehr den Nominalpreisdes Getreides erhöhet; da sie nicht die Menge verar-beiteter Erzeugnisse, welche vermittelst einer gewissenD.uantität Getreides hervor gebracht werden können,sondern nur die Quantität Silbers vermehrt, wogegenman die Erzeugnisse eintauschet: so drückt sie unsere Ma-nufaokuren, ohne unsern Pachtern oder Gutsbesitzernbeträchtlichen Nutzen zu schaffen. Sie tragt zwar bey-den etwas mehr, Geld ein;- und man würde viel-

leicht Mühe haben, die meisten unter ihnen zu überzeu-gen, daß dieses kein beträchtlicher Nutzen für sie sey.-Aber wenn der Werth dieses Geldes in Ansehung derArbeit, der Lebensmittel und inländischen Waarenoller Art, die man damit erkaufen kann, in eben demMaße abnimmt, als es in Ansehung der Menge zu-nimmt: so ist jener Nutzen bloße Täuschung.

Es giebt vielleicht im ganzen Staate nur eineKlaffe von Leuten, denen die Prämie wesentlichen Nutzenbrachte oder bringen ckonnkc, und das sind die Getreide-händler, welche Getreide ein-und ausführen. Un-streitig veranlaßte die Prämie in Jahren des Ueber-stuffeS eine stärkere Ausfuhr, als ohne sie statt gefundenhätte. Da sie nun verhinderte, daß der Uebcrfluß des«inen Jahres den Mangel des andern ersetzte: so veran-laßte sie auch in Jahren des Mangels eine stärkere Ein-fuhr, als sonst nothwendig gewesen seyn würde. Sie

ver-