nicht mehr, als vorhin, verzehren. 'Wahrscheinlichwürde der größte Theil dieser Waaren, oder doch gewißein Thckl derselben in Materialien, Werkzeugen unvLebenömitteln bestehen, womit fleißige Menschen, dieden ganzen Werth dessen, was sie verzel/en, und einenGewinnst obendrein hervor bringen, beschäftiget undunterhalten werden könnten. Ein Theil des todten Ka-pitals der Gesellschaft würde auf diese Weise in Umlaufkommen und den vorhin gelähmten Gewerbfieiß in Be-wegung sehen. Die jährlichen Landes- und ArbeitS-producte würden sogleich um etwas, und in wenig Jah-ren wahrscheinlich um ein großes vermehrt werden; weilder Gewerbfleiß, von einer der drückendsten Bürden,unter welcher er seht seufzet, bcfreyet worden wäre.
Die Prämie auf die Getreideausfuhr muß geradedieselbe Wirkung hervor bringen, als diese widersinnigeScaatSwirchschaft in Spanien und Porlugal. UnsereLandwirthschaft mag in jedem Zeitpuncte beschaffen seyn,wie sie will: so wird unser Getreide dadurch im landeetwas wohlfeiler. Da nun der mittlere Gelreidepreisden Preis aller andern Bedürfnisse mehr oder wenigerbestimmet: so wird der Werth des Silbers bey uns be-trächtlich fallen und auswärts um etwas steigen. Die-ses seht die Ausländer und insbesondere die Holländer inden Stand, unser Getreide nicht nur wohlfeiler alssie es sonst haben würden, sondern sogar wohlfei-ler als unsere eigenen Landsleute, unter gleichenUmständen, zu essen: wie wir aus dem sichern Zeug-nisse deö Herrn Matthias Decker wissen. UnsereArbeiter können also ihre Waaren nicht für so wenigSilber liefern, als sie sie sonst liefern würden, und dieHolländer können die ihrige für weniger liefern. Auf
allen