Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
372
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iion: so muß auch das Kapital der Gesellschaft, imVerhältnisse zu diesem Abgänge, jährlich abnehmen.Die Gesellschaft giebt alsdann mehr aus, als sie ein-nimmt, und muß nothwendig ihr Kapital angreifen^folglich muß dieß Kapital, und mit demselben derTauschwerth des jährlichen Erzeugnisses der Betrieb,samleic geringer werden.

Diese Bilanz des Erzeugnisses und der Consum-tion ist von der sogenannten Handelsbilanz ganz ver-schieden. Sie könnte bey einer Nacion statt finden,wenn diese auch gar keinen auswärtigen Handel triebe,und von der übrigen Welt völlig abgesondert wäre.Sie findet auf der ganzen Erdkugel statt, deren Reich-thümer, Bevölkerung und Cultur immer stufenweisezunehmen oder abnehmen.

Die Bilanz der Erzeugnisse und Eonfumtionkann beständig zum Vortheile einer Nation stehen, in-dem die so genannte Handelsbilanz gemeiniglich zuihren: Nachtheile steht. Eine Nation kaun ein halbesJahrhundert lang mehr Dinge von Werthe einführen,als ausführen; das Gold und Silber, das währenddieser Zeit ins land kommt, kann sogleich wieder hin-aus gehen; der umlaufe!,den Münze kann immer we-niger und weniger werden, weil diese oder jene Art vonPapiergelde an die Stelle tritt; sogar können die Schul-den, welche eine solche Nation bey ihrem Verkehr mitander!, Völkern macht, stufenweise anwachsen unddennoch kann ihr wirklicher Reichthum, der Tausch-werth des jährlichen Erzeugnisses ihres Bodens und derArbeit ihrer Einwohner, in ebcm diesem Zeitraume, innoch starken,, Maße zugenommen haben. Der Zu-stand