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Nation, die überall mit herumziehende» Wilden und ar-men Barbaren umgeben wäre, konnte zwar durch denAnbau ihrer Ländereyen und durch inländischen Verkehr,aber nicht durch auswärtigen Handel zu Reichthümerngelangen. Auf diese Weise scheinen die alten Aegypcerund die neuern Chinesen ihrem großen Reichthum erwor-ben zu haben. Von den alten Aegypcrrn wird erzählt,daß sie. sich nm den auswärtigen Handel nicht bekümmer-ten , und von den heutigen Chinesen weiß man es gewiß,daß er bey ihnen in der größten Verachtung sieht undkaum des gebührenden Schuhes der Gesetze gewürdigetwird. Unsere jetzigen Grundsätze in Absicht aus denauswärtigen Handel, zielen daraus ab, alle unsere Nach-bareir arm zu mache»; uud würden, wenn sie diesenEndzweck erreichen könnten, eben dadurch diesen Handelunbedeutend und verächtlich machen.
Diesen Grundsätzen ist es zuzuschreiben, daß derHandelsverkehr zwischen Frankreich und England aus somancherley Art gedrückt und eingeschränkt ist. Wennindessen diese beyden Länder nur ihr wahres Jmer-sse,und nicht kaufmännische Mißgunst oder Nation lhaß zuRathe ziehen, wollten: so würde der französische Handelfür Großbritannien so vortheilhafc seyn, als irgendeinanderer, und so auch der englische für Frankreick. Frank-reich ist Großbritanniens nächster Nachbar. Vey demHandelsverkehr zwischen der südlichen Küste von Eng-land und der nördlichen und nordwestlichen Küste vonFrankreich können, wie bey dem in-ändistben Handel,die darin angelegten Kapitalien vier, fünf oder gar sechs-mahl im Jahre zu ihrem Eigenthümer zurückkehren.Das in diesem Handel angelegte Kapital kann also, in
jedem