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keiner von beyden gewinnt, oder verliert; dciß aber,wenn sie sich nur um etwas auf die eine Seite neigt, dereine so viel verliert, und der andere so viel gewinnt, alsdie Abweichung von dem Gleichgewichte betrögt. Bey-des ist falsch. Gin Handel, der durch Prämien undMonopole erzwungen wird, kann für das land, demman dadurch Vortheile verschaffen will, nachcheiligseyn,und ist eZ oft wirklich; wie ich in der Folge zu zeigen su-chen werde. Atziw ein Handel, der zwischen zwey Plä-tzen ohne Zwang von selbst entsteht und ordentlich getrie-ben wird, ist immer beyden vonhellhast, obgleich zu-weilen dem einen mehr, als dem andern.
Ich verstehe unter Vortheil oder Gewinn, nichtVermehrung der Quantität Goldes oder Silbers, son-dern Vermehrung des verkauschbaren Werths der jähr-lichen Erzeugniffe des Bodens und der Arbeit des Landes,oder das Wachsthum des jährlichen Einkommens seinerEinwohner.
Wenn die Bilanz gleich steht, und wenn alsdannder Handel zwischen den beyden P'ätzen bloß in dem Tau-sche ihrer eigenen Landeswaaren besteht: so werden mei-sientheils beyde nicht nur gewinnen, sondern es wirdauch der eine so viel, oder beynahe so viel gewinnen, alsder andere. Jeder wird, in diesem Falle, einem Thei-le von den überflüssigen Erzeugnissen des andern, einenMarkt verschaffen; jeder wird ein Kapital wieder erstat-ten, mit welchem die übersiüssigen Erzeugniffe des an-dern hervorgebracht und zum Verkaufe geschickt gemochtworden waren, ein Kapital, das, unter eine gewisseAnzahl seiner Einwohner vertheilt, ihnen Einkünfts undUnterhalt gegeben hatte. Ein Theil der Einwohner ei-
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