Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
354
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Pattey tiefer verwunden können; und wäre es möglichgewesen, eine solche Anklage durchzusetzen: so kann manversichert seyn, daß sie angebracht worden wäre. Alsim Jahre 1672 der König von Frankreich in Utrechtwar, zahlte die Amsterdamer Bank so bereitwillig, daßüber die Treue, womit sie ihre Versprechung.» erfülltharre, gar kein Zweifel übrig blieb. Einigen Geldstü-cken, die damahls aus den Verrathen der Vank insPu-biicnm kamen, konnte man es ansehen, das; sie von deinFeuer, welches bald nach Errichtung der Vank, in demStadrhanse ansgebrochcn war, gelitten hatten. Solauge mußten sie also daselbst gelegen haben.

Wie hoch sich eigentlich der Schatz der Bank be-laufn möge? ist eine Frage, welche die Wißbegierdelange beschäftiget hat. Man kann sie bloß durch Muthma-ßungen beantworten. Insgemein nimmt man an, daßungefähr zwey tausend Personen mit der Bank in Ab-rechnung stehen. Rechnet man nun, daß, im Durch-schnitte, jede den Werth von fünfzehn hundert PfundSterling auf ihrem Namen stehen habe welches einhoher Ansatz ist: so belauft sich die ganze Quanti-tät des Bankgeldes, folglich der Schah der Bank, aufdrey Millionen Pfund Sterling, oder das Pfund Ster-ling zu eilf Gulden gerechnet, auf drey und dreyßig Mil-lionen Gulden; eine Summe, die zu einem sehr aus-gebreiteten Geldumläufe hinlänglich ist, aber den über-triebenen Begriffen, die manche ieute von diesem Scha-tze haben, bey weitem nicht genug thut.

Die Stadt Amsterdam zieht von der Vank be-trächtliche Einkünfte. Außer dem vorhin erwähnten

Mieth-