desto wohlfeiler zu kaufen, oder ihre Scheine benerssdie Bankgeld haben und Barren aus der Bank ziehenwollen, desto theurer zu verkaufen; denn der Preis ei-nes Empfangscheinö ist in der Regel, dem Unterschiedegleich, der sich zwischen dem Marktpreise des Bank-geldes und des gemünzten oder ungemünzten Metallsfindet, für welches der Schein gegeben worden ist. Hin-gegen ist es der Vortheil derer, welche Bankgeld ha-ben, das Agio hinaufzu treiben, um entweder ihr Bank-geld so viel theurer zu verkaufen, oder die Scheine destowohlfeiler zu kaufen. Um nun bey diesem entgegengesetzten Interesse den Kunstgüssen der Mäkler, diedas Steigen und Fallen bewirken, zu begegnen, hatdie Bank vor einigen Jahren den Entschluß gefaßt, zuallen Zeiten Bankgeld gegen Umlaufsgcld zu fünf Pro-cent Aufgeld zu verkaufen, und es wiederum zu vierProcent Aufgeld zu kaufen. Dieser Maßregel zuFolge kann das Aufgeld nie über fünf Procent steigen,und nie unter vier Procent fallen; und das Verhältnißdes Marktpreises von dem Bankgelde, zu dem Markt-preise des Umlauf-geldes, muß immer dem innernWerthe beyder nahe kommen. Ehe man diesen Ent-schluß faßte, stieg der Marktpreis des Bankgeldesbald zu neun Procenc Aufgeld hinab, bald sank er bisauf das Pari herab, nachdem nemlich jenes entgegen-gesetzte Interesse auf den Kauf und Verkauf EinflußHatte.
Die Bank in Amsterdam behauptet, daß sievon dem, was bey ihr niedergelegt worden ist, nichtswegleihe, sondern daß sie für jeden Gulden, für denste in ihren Büchern Credit giebt, den Werth eines
Gul-