sehr geringe seyn. Seit vielen Jahren hält man dieBank in Amsterdam für die große europäische Nieder-lage der Barren, deren Empfangscheine man selten haterlöschen, oder der Bank zufallen laßen. Der aller-größte Theil des Bankgelder-/ oder des Credits in denBüchern der Bank, soll in einer langen Reihe vonJahren, aus solchen Summen erwachsen seyn, welchevon Leuten, die Handel mit Barren treiben, beständigniedergelegt und zurück genommen werden.
Nur vermittelst eines Empfangscheins kann mander Bank etwas abfordern. Der geringere Theil desBankgeldes, dessen Scheine erloschen sind, ist mit derweit größer,, Maße, wo die Scheine noch gelten, ver-mischet, so daß zwar für eine beträchtliche SummeBankgeldes gar keine Scheine mehr vorhanden sind,daß aber die Summe oder der Theil, welcher niemahlseingefordert werden kann, sich nicht genau bestimmenläßt. Die Bank kann nicht zwey Personen dieselbeSumme schuldig seyn; und wer Bankgeld besitzt, aberkeinen Empfangschein hat, kann von der Bank nichteher Zahlung fordern, als bis er einen Schein kauft.Gewöhnlich und in ruhigen Zeiten hat es keine Schwie-rigkeit, Scheine zu dem Marktpreise zukaufen; unddieser kömmt mögemein mit dem Preise übereil,, wo-für man die Münze, oder die Barren, die vermögedes Scheins aus der Bank gezogen werden, wiederverkaufen kann.
Bey allgemeinen Unglücksfallen, wie zum Bey-spiel, der Einfall der Franzosen im I. ,672 war,würde es sich anders verhalten. Wer alsdann Bank-geld