Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
345
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Ungemünzte Metalle pflegen alsdann in dieBank gelegt zu werden, wenn ihr Preis etwas niedri-acr, als gewöhnlich sieht; und sie werden zurück ge-nommen, wenn ihr Preis steigt. In Holland stehtder Marktpreis der Barren gemeiniglich etwas höher,als der Münzpreis: aus eben dem Grunde, weswe-gen er in England vor der letztem Umprägung derGoldmünze höher stand. Der Unterschied soll insge-mein zwischen sechs und sechzehn Skübcr*) auf dieMark, das heißtauf achtUnzenSilber, dieeilfTheilefein Silbcrund einen Theil Zusah enthalten, betragen.Der Bankprcis, oder der Credit, den man in derBank für Dcposita von solchem Silber bekömmtwenn nehmlich bey ausländischen Münzsorten ihre Fein-heit bekannt und bestimmt ist, wie bey den Mepico-thalern ist zwey und Zwanzig holländische Gul-den für die Mark; der Münzpreis ist ungefährdrey und zwanzig Gulden; und der Marktpreis ist dreyund zwanzig Gulden, sechs bis sechzehn Stüber, oderzwischen zwey und drey Procent höher, als der Münz-preis. Das Verhältniß zwischen dein Bank-

P 5 preise

*) Ein holländischer Stüber beträgt Pfennig. A. b- U.

**) Ein holländischer Gulden beträgt -» Stüber, »der ungefähri; ggr- nach deutschem Coinnntivnsgelde. A. d- U.

***) Gegenwärtig (im September 177;) nimmt die Dank in Am,sicrdam Barren und verschiedene Mmizsorten ;u folgenden Prer«seil an:

Silber:

Mcxicvthater ^

Französische Kronen t. ,2 Gulden Bankgeld, die Mark-

Englische SilbermüiiLcn ^

Neu,