Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
337
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stand: so kann der wirkliche sogar für Englandgestanden haben. Seit dem Umprägen des Goldeshat er unausgesetzt für England, und wider Frank-reich gestanden.

In einigen Ländern tragt zweytens der Staatdie Münzkosten; in andern rragen sie die Privatperso-nen , weiche ihre Barren in die Münze bringen; undder Staat zieht von dem Prägen sogar noch einigenGewinn. In England trägt die Münzkosten derStaat. Wen!« man ein Pfund Silber von gesetzmä-ßigem Gehalte in die Münze bringt: so bekömmtman zwey und sechzig Schillinge, die ein Pfund Sil-ber von gleichem gesetzmäßigen Silber enthalten, da-für zurück. In Frankreich werden acht vom Hundertfür das Ausprägen inne behalten. Dieser Abzug ent-schädigt nicht nur für die Münzkosten, sondern giebtauch dem Scaate noch ein kleines Einkommen. Da inEngland das Prägen nichts kostet: so kann das umlau-fende Geld ine theurer seyn, als die Quantität Metall,welche es wirklich enthält. Da man aber in Frank-reich die Bearbeitung bezahlt: so setzt diese, eben sowie bey dem Silbergeschirre, zu dem Werthe etwashinzu. Folglich ist eine Summe französischen Geldes,die so oder so viel Pfund reines Silber hat, mehrwerch, als eine Summe englischen Geldes, die ebenso viel an reinem Silber enthalt; und man muß jenealso mit so viel rohem Silber oder andern Waaren kau-fen. Die umlaufende Münze beyder Länder kömmtzwar dein gesetzmäßigen Münzfüße jedes Landes sehrnahe; aber eine gewisse Summe englischen Geldes,kann doch eine Summe französischen Geldes, die ebenSmith Untief. r.TH. P so