Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
338
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so viel Unzen reines Silber enthält, nicht erkaufen:folglich auch keinen Wechsel auf Frankreich für eine sol-che Summe. Giebt sinan für einen dergleichen Wech-sel nicht mehr (Zuschuß, als nöthig ist, um die fran-zösischen Münzkosten, (oder den Schlagschuß zu ver-güten: so kann vielleicht der wirkliche Wechseleourszwischen beyden Landern al pari stehen, und ihr Debetund Credit sich gegen einander aufhebe», indem der be-- rechnete Cours gar sehr für Frankreich sieht. Giebtman weniger Zu schul/: so steht der wirkliche Coursfür England, indem der berechnete wider Eng-land steht.

Drittens und letztens werden in einigen Han-delsplätzen, wie in Amsterdam, Hamburg, Venedigu. s. w. die auswärtigen Wechsel in sogenanntein Bank-gelde in London, Lissabon, Antwerpen, Livornohingegen in der umlaufenden Landmünze bezahlt.Bankgeld hat immer mehr Werth als die gleiche Sum-me in gemeinem Umlaufsgclde. Tausend Gulden Am-sterdamer Bankgeld, zum Beyspiel, gelten mehr, alstausend Gulden Amsterdamer Courant. Den Unter-schied nennt man das Bankagio oder Ausgeld, wel-ches iu Amsterdam insgemein fünf vom Hundert becrägt.Gesetzt die Umlaufsmünze habe in beyden Landern denGehalt, den der Münzfuß eines jeden vorschreibt, unddas eine Land zahle die fremden Wechsel in der Um-laufsmünze, das andere aber zahle sie in Bankgelds: somuß offenbar der berechnete Wechseleours für das inBankgelde zahlende Land stehen, da hingegen der wirk-liche für daö in Umlaufsgelde zahlende stehen sollte,aus dem nehmlichen Grunde, warum der durch Be-

rech-