Plätzen hat ebenfalls Einfluß darauf. England kannjährlich Geld nach Holland senden müssen, und dennochkann das, was e6 jährlich dahin ausführt, mehr amWerthe betragen, als waö es jährlich aus Holland ein-führt, folglich die so genannte Handelsbilanz gar sehvzu Englands Vortheil stehen.
Ueberdieß kann die Art und Weise, wie man bis-her das Pari oder Gleichgewicht beym Wechselcourseberechnet hat, kein sicheres Kennzeichen geben, daß daLVerhältniß des Debets zum Credit für dasjenige Land,günstig sey, für weiches der gewöhnliche Wechselcoursgünstig zu seyn schien; oder mit andern Worten, derWirkliche Wechselcours kann von dem, welchen mandurch die gewöhnliche Berechnung herausbringt, ver-schieden seyn, und ist es auch oft in der That so sehr,daß man, in vielen Fallen, von dem gewöhnlichen Zu-stande des letztem keinen sichern Schluß auf die Beschaf-fenheit des erstem machen kann.
Wenn man für eine, in England ausgezahlte Geld/»summe, die, nach dem englischen Münzfüße, so oder soviel Unzen reines Silber enthält, einen Wechsel aufeine in Frankreich zahlbare Geldsumme bekömmt, welche,nach dem französischen Münzfüße gerechnet, eben so vielUnzen reines Silber enthält! so sagt man, der Wech»selcours zwischen England und Frankreich stehe a! pari.Bezahlt man mehr: so wird angenommen, Man gebseine P' ämie, und der Cours stehe wider England, undzum Vortheil Frankreichs. Bezahlt man weniger: soglaubt man, man bekomme eine Prämie, und der Coursstehe zum Nachtheil Frankreichs und für England.
Allein,