Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
327
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ihren Reichthum sehr wichtig ist. Widersetzt er sich ih-nen aber, oder hak er gar Ansehen genug, ihre Anschlä-ge zu vereiteln: so können weder die bewährteste Recht»schaffenheit, noch der höchste Rang, noch die wichtig»sten Verdienste um den Staat ihn gegen die schändlich»sie Verläumdung, gegen persönliche Beleidigung,, undzuweilen gegen wirkliche Lebensgefahr schützen, welchsaus der Erbitterung aufgebrachter und in ihren Erwar-tungen getänschrer Monopolisten entstehen.

Der Unternehmer einer großen Manufaktur, desdurch plötzliche Oefnung des inländischen Marktes für dirEoncurrenz der Fremden, genöthigt würde, sein Ge-werbe aufzugeben, würde allerdings sehr leiden. Zwarkönnte der Theil feines Kapitals, den er zu Erkausungdes Materials und zu Bezahlung feiner Arbeiter gesbraucht hat, vielleicht ohne große Schwierigkeit auf et-was anders verwendet werden. Aber den Theil dessel-ben, der in den Werkhäusern und in dem Handwerks-geräthe steckte, könnte er, ohne einen beträchtlichen Ver-lust, wohl nicht veräußern. Daher sollten, mit billi-ger Rücksicht aus sein Interesse, Veränderungen diesigArt nie plötzlich, sondern langsam , stufenweise und nachlange vorher gegangener Benachrichtigung, vorgenom-men werden. Wäre es möglich^ daß die Gefttzgebungihre Rathschläge nicht nach der ungestümen Zudringlich?keic des Privatinkercsse, sondern nach der erweitertenAussicht auf das allgemeine Beste bestimmte: so solltesie, eben um des allgemeinen Besten willen, sowohl mBewilligung neuer Monopolien, als in Ausdehnungder schon vorhandenen, mit großer Behutsamkeit verfah-ren. Jede solche Verfügung verursacht in der Verfast

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