Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
308
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Zo8

den: so krurutcn sie den Widerstand des gen,eine!, Man-nen leicht überwinden, da das Gesetz auf ihrer Seite war.

Länder, worin Vieh gemästet wird, mästen sehrguc angebauet seyn. Lander hingegen, wo Vieh auf-gezogen wird, sind gemeiniglich ohne Cultur. Der ho-he Preis des ungemasteteu Viehes vermehre den Werthdes unangcbaueten Landes, und ist gleichsam eine Prä-mie auf die Uncultur. Einen, durchaus wohlaugebaue-ten Lande würde es voreheilhafter seyn, mageres Vieheinzuführen, als es selbst zu ziehen. Die Provinz Hol-land soll daher auch jetzt diese Maxime befolgen. Diegebirgigen Gegenden von Schottland, Wales undNorchumberland sind keiner großen Cultur fähig, undscheinen von der Natur zu den Vieh ausziehenden Pro-vinzen Großbritanniens bestimmt zu seyn. Die völligfreye Einführung des fremden Viehes könnte keinen an-dern Erfolg haben, als daß diese Viehzucht treibende!,Landschaften abgehalten würden, sich durch die zuneh-mende Volksmenge und Cultur des übrigen Theils von,Königreiche zu bereichern, ihre Viehprcise übermäßighoch zu treiben und den besser angebaueten Provinzeneine wahre Austage aufzubürden.

So würde auch die ganze freye Einfuhr des gesal-zene!, Fleisches unsern Viehhändlern eben so wenig Ein-trag thun, als die Einführung des lebendigen Viehes.EingesalzeneS Fleisch ist eine Waare, die nicht nur vielRaum einnimmt, sondern auch mehr Arbeit und Ko-sten erfordeet, und also theurer, obgleich schlechter ist, alsdaS frische Fleisch. Sie kann daher nur mit den, inlän-dischen eingesalzenen, aber nicht mit den, frische!, Flei-sche in Concurrenz kommen. Sie dienet mehr zum Pro-viant