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2 (1799)
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Der allgemeine Arbeitsfluß der Gesellschaft kannniemahls weiter getrieben werden, als das Kapital derGesellschaft, welches ihn beschäftiget, erlaubt. So wie«inPrivatmann nicht mehr Arbeitölents unterhalten kann,als ihm sein Kapital zu unterhalten verstattet: so mußauch die Anzahl derer, die von allen Mitgliedern einergroßen Gesellschaft fortwährend beschäftiget werden, mitdem ganzen Kapitale der Gesellschaft im Verhältnisse ste-hen, und kann dieses Maß nie überschreiten. KeineAnordnungen in Absicht des Handels können den Gewerb-fleiß über den Grad hinaus treiben, den das Kapitalder Gesellschaft zu unterhalten vermag. Sie könnenbloß einem Theils desselben eine Richtung geben, die ersonst nicht würde genommen haben; und es ist noch sehrzweifelhaft, ob diese künstliche Leitung des Handels derGesellschaft zuträglicher ist, als der Weg, den er, sichselbst überlassen, genommen haben würde.

Jeder einzelne Mensch ist immer darauf bedacht,das Kapital, über welches er zu gebiethen hat, auf dasvortheilhaftcste zu benutzen. Es ist wahr, er hak dabeyseinen Vortheil, und nicht den Vortheil der Gesekl-fthaft vor Augen. Aber natürlicher, oder vielmehrnothwendiger Weise leitet ihn daö Studium seines eige-nen Vortheils gerade auf solche Anwendungen seines Ka-pitals, welche zugleich der Gesellschaft den meisten Vor-theil bringen.

Erstlich, jeder Mensch sucht 'sein Kapital so naheals möglich bey seinem Wohnsitze anzulegen^ und es folg-lich so viel als möglich auf die Unterstützung; des inländi-schen Gewerbsteißes zu verwenden; vorausgesetzt, daß

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