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tcn Bundesgenossen Karls des zwölften, sillen sehr großgewesen seyn. Die merovingischen Könige von Frank-reich hatten insgesammt einen Schatz. Wenn sie dasKönigreich unter ihre Kinder theilten, so vertheilten siediesen auch. Die sächsischen Fürsten in England, unddie ersten Könige nach der Eroberung, scheinen auch der-gleichen gesammelt zu haben. Sich des Schatzes seinesVorgängers zu bemächtigen, war insgemein die ersteThat jedes neuen Königes, und schien die nothwendigsteMaßregel zu Versicherung der Thronfolge Zu seyn. Be-herrscher eultivitter und handelnder Staaten haben eS nichtso nöthig, Schätze zu sammeln, weil sie in dringendenFallen von ihren Unterthanen außerordentliche Unterstü-tzung erwarten können. Sie sind auch gemeiniglich we-niger dazu geneigt. Es ist natürlich und vielleicht noth-wendig, daß sie dem Geschmack ihres Zeitalters nachge-hen , und daß sich ihr Aufwand nach der übertriebenenEitelkeit aller übrigen großen Eigenthümer in ihren Staa-ten richte. Der nichtsbedeulende Prunk ihrer Höfe wirdolle Tage glänzender, und der Ansivand dabey verhin-dert nicht nur das Sammeln, sondern vergreift sich auchoft an Fonds, die zu nöthigern Ausgaben bestimmt sind.Mün kann üuf viele europäische Fürsten anwenden, wasDercyllidaS von dem persischen Hofe sagte: er habe vielPracht, aber wenig Stärke, viel Diener, aber wenigKrieger gesehen.
Ais Hereinfchaffung des Goldes und Silbers istnicht der wichtigste, und noch viel weniger der einzigeVortheil, den eine Nation von ihrem auswärtigen Han-del hat. Zwischen was für Handelsplätzen er getriebenwerden mag: so gewährt er einem jeden Zwey besinkdere
Vor-