Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
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Vortheile. Er schaffet den Uebcrstuß an Länderey- undArbeicSproducren, welcher im Lande keine Abnehmer fin-det, hinaus, und bringt dagegen etwas anderes, nachw.lchem Nachfrage geschiehet, herein. Jenen überflüftstge» Dingen giebt er dadurch einen Weich, daß er sieg.gen etwas Vertauschet, daö irgend einen' Mangel ab-heben, und den Lebensgenuß der Menschen vermehrenkann. Wo anSwcr'iger Handel betrieben wird, damag der Inland.sehe Markt immerhin geringfügig seyn:die Percheünng der Arbeiten in jedem Zweige der Kün-ste und Manusarcnr.n kann dennoch bis aus die höchsteSrufo getrieben wl"rde!'. Es entsteht ein ausaebiviteterMarkt für jedes -länderey- und ArbeitSpreduct, d s imLe.n e nicht abgesht werden kann; die Vei-vstliommungder hervorbringenden Klüfte, die lichste Vermeh-rung des läyrllchtN Erz ugiiisss wird emnmttrl und da-durch der Zuwachs des wirklnden EiAkomniens und Reich-thums der Gesellschaft befördert. Diese wichtigen Dien-ste löstet der auswällige Handel unausgesetzt allen Län-dern , zwischen welchen er getrieben wird. Allen bringter große Vortheil, wiewohl denen, worin sich der Kauf-mann aufhält, die größten, weil dieser sich insgemeinam meisten angelegen seyn läßt, den Bedürfnissen sei-nes eigenen Landes abzuhelfen und dessen überflüssige Er-zeugnisse auszuführen. Das Bednifnisi an Golde undSilber denjenigen Ländern zuzuführen, die keine Berg-werke haben, ist ohne Zweifel ein Gegenstand des aus"wärtigen Handels, aber gewiß einer der unbedeutend-sten. Ein Land, das bloß in dieser Absicht Handeltriebe, würde in hundert Jahren kaum ein einziges Schiffbefrachten.

Nicht