das Verboth der Ausfuhr des Goldes und Silbers bloßauf die Landesmünze ein, und ließ ausländische Münzeund Barren frey. In Holland und in einigen andernLändern wurde diese Freyheit sogar auf die Laudeemünzeausgedehnt. Man zog die Aufmerksamkeit der Regie-rung vo>r der Verhütung der Geld- und Silbcrauofuhrab, und ließ sie nur über die Handelsbilanz wachen, alsdie einzige Ursache, wodurch der Vorrmh dieser Metallsvermehrt oder vermindert würde. Von einer vergeb-lichen Fürsorge wurde sie ab- und auf eine mit weitniehr Schwierigkeiten und Verwirrung verbundene, undeben so vergebliche Fürsorge, hingezogen. Der Titel vonder Schrift des Herrn Mun, ,cher auswärtige Han-„del, als der Schatz von England betrachtet/*wurde zu einem Grundsätze der Staatswirthschaft, nichtnur sür England, sondern für alle andere Handelsstaa-ten. Der einheimische oder inländische Handel, — derwichtigste unter allen, — der, bey welchem UngleichesKapital den reichsten Gewinn bringt, und den Menschenim Lande die meiste Beschäftigung giebt, wurde nur alsein Hülfsmittel zur Unterstützung des auswärtigen Han-dels angesehen. Jener bringe, sagte man, weder Geldins Land, noch führe er Geld hinaus; folglich könne erdas Land weder reicher, noch ärmer machen, als in fofern seine Aufnahme, oder sein Verfall mittelbarer Wei-se auf den Zustand des auswärtigen Handels Einflußhabe.
Ein Land, das keine eigene Bergwerke hat, mußohne Zweifel fein Gold und Silber aus fremden Lan-dern ziehen; geradeso, wie ein Land, das keinen Wein-bau hat, seine Weine einführen muß. Es scheint abernicht nothwendig zu sey», daß der Staat auf das eins
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