26^.
„wirst: so möchten wir ihn eher für einen Thoren hal-lten, «!6 für einen Landwirth. Aber wenn wir seine„Brfcbästiaung in der Ernte, die der Erfolg seiner Mü-„he ist, ansehen, dann entdecken wir den Werth und„den reichen Lohn seiner Arbeiten."
Die Kaufleute stellten, zweytcns, vor, daß diesesVerboth die Ausführung des Goldes und Silbers dennochnicht verhindern werde, weil der geringe Raum, den dieseMetalle, in Vrrgleichung mit ihren: Werthe, einneh-men , das heimliche Fortschaffen derselben erleichtere. DerAusführung könne nur durch eine genaue Aufmerksam-keit auf die sogenannte Handelsbilanz vorgebeuget wer-den. Wenn ein Land mehr Geldes werth ausführe, alseinführe: so bliebe ihn:, nach der Bilanz, das Auslandetwas schuldig, welches nothwendiger Weist in Goldeoder Silber bezahlt werden, nnd folglich die Quantitätdieser Metalle im Könffreiche vermehren muffe. Wem:hingegen daü Land mehr Geldes werth einführe, als aus-führe: so bliebe es, »ach der Bilanz, den Ausländer!:etwas schuldig, welches eben so bezahlt werden müßte,und die obige Quantität vermindern würde. In diesemlehtern Falle könne das Verboth die Ausfuhr nicht ver-hindern, sondern sie nur gefährlicher und folglich kostba-rer machen. Der Wechstlconrs werde dadurch für dasLand, welches die Vilcmz wider sich habe, Nachtheils;werden, weil der Kaufmann, der einen Wechsel aufden Ausländer kaufe, den: Bankier nicht nur das natür-liche Ristes, die Blühe und Unkosten der Versendungdes Geldes, sondern auch noch die besondere Gefahr,welche aus den: Verbothe entstehe, vergüten musst. Jenachtheiliger aber für ein Land der Wechsticours sey, de-sto