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2 (1799)
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dem englischen. Die Ursache ist, weil er dort nie un-mittelbar so viele Ermunterungen durch die LandeSgeseheerhalten hat.

Der auswärtige Handel, den Spanien und Por-tugal nach andern Theilen von Europa treiben, ist sehrbeträchtlich, ob er gleich größtemhcils mit fremdenSchiffen geführt wird. Ihren Handel mit ihren Kolo-nien führen sie mit eigenen Schiffen; und dieser ist nochweit ansehnlicl)er, weil diese Kolonien von großem Um-fange und reich sind. Aber weder der eine, noch derandere Handel hat in diesen beyden Landern irgend einefür den auswärtigen Absah arbeitende Manufaktur vonBedeutung eingeführt: und die Ländereyen von beydenliegen noch zum großem Theile wüste. Und dochist Portugals auswärtiger Handel, nach dem italieni-schen, der älteste in der europäischen Handelsgeschichte.

Italien scheint das einzige große Land in Europazu seyn, das durch Hülfe des auswärtigen Handels undder für das Ausland arbeitenden Manufakturen, durch,gängig seinen Boden verbessert und seinen Ackerbau inFlor gebracht hat. Vor dem feindlichen Einfall Karlsdes achten, war, nach dem Bericht des Guicciardini,Italien in seinen gebirgigsten und ödesten Gegenden ebenso angebauet, als in seinen fruchtbarsten Ebenen. Zudiesem allgemein verbreiteten Anbau trug ohne Zweifeldie geographische Lage des Landes, und die Zertheilungdesselben in viele von einander unabhängige Staaten,das ihrige bey. Und vielleicht darf man noch überdicß,bey aller Glaubwürdigkeit, die der Ausspruch eines soverständigen und in seinen Urtheilen so vorsichtigen Ge-schichtschreibers verdient, doch annehmen, daß Italien

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