Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
257
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damahls nicht besser angebauet war, als England gegen-wärtig ist.

Indeß ist das Kapital, welches ein Land durchHandel und Manusacturen erwirbt, ihm so lange sehrwenig gesichert, als nicht ein Theil davon in der Verbes-serung des BvdenS und Vermehrung des Ackerbaues an-gelegt worden ist. Ma . sagt mir Recht, daß ein Kauf-mann keinem Lande als Bürger eigenthümlich zugehört.Es ist idm greßentheilS gleichgültig, von weichem Orteans er seine Handinngsgeschafte dirigirt. Und wenn ihmnur eine geringe Veranlassung Zur blnzufricdendeit in ei-nem Lande gegeben wird: so emjchließt er sich dicht, seinKapital, nnd mit ihm alle die Vortheile, die es durchBeschäftigung fleißiger Hände gewährte, von da wegzu-ziehen , unv einem andern Lande zuzuwenden. KeinTheil dieses Kapitals ist so lange des einen, oder desandern Landes besonderes Eigenthum, als eS nicht, ent-weder aus dem Boden des K.ndeS, durch aufgeführteGebäude hastet, oder itt den Boden, durch stme Ver-besserung desselben, gleichsam versenkt wird. We cheandere Spuren sind jetzt noch von den großen Reichthü-mern übrig, weiche die Hansecstäcce besejstn haben, alsdie Nachrichten, die wir davon in r eu dueheln Geschicht-büchern des dreyzchmen und vierzehnten Jahrhundertsfinden? Es ist sogar ungewiß, wo einige di-ser Städtegelegen haben, nnd welchen der. jetzt noch vorhande-nen wir die lateinischen Nomen, cie wir in jenen Ge-schichtschreibern aufgerührt finden, zneu-nen sollen.In Italien hingegen haben zwar die Unglücksfälle, wel-che das Land am Ende des fünfzehnten und sechzehntenJahrhunderts erlitt, den.Handel der kostainschen undlombardischen Städte sehr vermindert: aber dirse Pro-Smirl) Unters. 2. Theil. R vin-