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weil bey der Ausübung der Gastfreyheit in Zeiten, wodie Sitten noch roh sind, eine Mem,e Lebensmittel un-nütz verdorben wird. Ader keinem einzigen von ihnen,ist ein Handwerksmann oder Kaufmann, der vielleichtmit hundert oder raufend Kunden zu thun hat, seinenUnterhalt ganz schuldig. Ob er also gleich gegen alle,in gewisser Absicht, Verbindlichkeiten hat: so ist er
doch von keinem einzigen unter ihnen völlig abhängig.
Da auf diese Weise der Aufwand, den die großenLandeigenthümer für ihren persönlichen Genuß machten,stufenweise zunahm: so war es nicht anders möglich, alsdaß die Anzahl der Leute, die ihr Gefolge ausmachten,eben so stufenweise abnehmen mußten, bis sich endlichdst'eö ihr Gefolge gänzlich verlor. Eine gleiche Ursacheveeani ßc sie, nach und nach den übersiüßigcn Theil ih-rer Lehnsleute und Hintersassen zu entlasten. Die Pacht-güter wurden erweitert; und die Einwohner des offenenLandes wurden, trotz der Klagen, die man über Ent-völkerung führte, bis zu derjenigen Anzahl vermindert,die, nach dem unvollkommnen Zustande des Ackerbauesin damahligen Zeiten, zum Anbaue hinlänglich war.Indem der Eigenthümer die unnützen Verzehret von sei-nen Gütern wegschaffte, und von den Pächtern derselbenRenten forderte, die dem Werthe der Güter völlig an-gemessen waren: so erhielt er einen großem Ueberschußvon Erzeugnissen, — oder, welches dasselbe ist, denPreis eines großem Überschusses. Dieses vermehrteEinkommen lernte er sehr bald eben so gut auf persönli-chen Genuß wenden, (wozu Manufacturisten und Künst-ler ihm immer neue Gelegenheiten anbothen,) als er eszuvor mit seinem geringern gethan hatte. Da dieselben
Uefa--