244
und den Einfluß weg, den die Unterhaltung von kaufendMenschen verschaffe» kann. Aber dafür waren freylichauch diese Schuhschnallen ganz ihr eigen, und kein an-drer Mensch hatte irgend einen Genuß davon: da hin-gegen sie von den Lebensrnitteln, die auf ihrem Vodenwucbsen, keinen Nutzen ziehen konnten, wenn sie nichttausend Menschen daran Theil nehmen ließen. DieserUmstand entschied bey den Gutsherren den Vorzug derneuen Art, ihre Einkünfte anzuwenden, vor der alten;so, daß sie nach und nach ihre ganze Macht und ihrenEinfluß im Staate, gegen die Befriedigung einer kindi-schen und verächtlichen Eitelkeit vertauschten.
In einem Lande, welches keinen auswärtigen Han-del lind keine Manufakturen hat, kann ei» Mann, derzehntausend Pfunde St. jährlicher Einkünfte besitzt,schwerlich einen andern Gebrauch davon mache» , alsdaß er vielleicht tausend Familien davon ernährt,welche nun eben deßwegen, unausbleiblich unter seinemBefehle stehen werden. I» dem jetzigen Zustande vollEuropa kann ein Mann, der zehntausend Pfunde St.jährlicher Einkünfte hat, dieses ganze Einkommen ver-zehren, (und er verzehrt es auch gemeiniglich wirk-lich,) ohne daß er zwanzig Menschen unmittelbar da-von ernährt, und ohne, daß er sich dadurch die Herr-schüft über mehr als zehn Bedienten verschafft, die derMühe des Beherrschenö nicht werth sind. Zwar unter-hält er vielleicht jetzt mittelbar eine eben so große, odernoch größere Anzahl von Menschen, als er bey der altenArt des Aufwandes würde unterhalten haben. Dennwenn auch die Anzahl der kostbaren Erzeugnisse, für wel-che er sein ganzes Einkommen weggiebt, nur klein ist:
s»