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netsn Gliedern, zu groß; und eben diese übermäßigeStarke der untern Glieder war Ursache von der Schwä-che des Haupts. Nach der Einführung der LehnSun-tcnhänigkeit blieb der König doch immer noch so unver-mögend, als zuvor, die Gewaltthätigkeiten des hohenAdels einzuschränken. Die Glieder desselben fuhren nochimmerfort, in ihrem eigenen Namen, und nach ihremeigenen Gutdünken, — fast unaufhörlich miteinander,und sehr oft mit dem Könige, —- Krieg zu führen;und das offen? Land blieb vor wie nach ein Schauplatzder Gewaltthätigkeit, des Raubens und der Verwirrung.
Indeß, was durch alle Gewalt der L-hnSherrschaftnicht hervorgebracht werden konnte, das wurde l urchden stillen und unmerklichen Einstriß der Manufakturenund des auswärtigen Handels nach und nach bewirkt.Diese lieftrkcn den großen Gutsbesitzern Gegenstände desGenuffeS, gegen welche sie den ganzen Ueberstuß derErzeugnisse ihrer Ländereyen vertauschen, und deren siefür sich allein genießen konnten, ohne sie mit ihren Va-sallen und ihren Hosteuten theilen zu dürfen. Allesfür uns und nichts für andere, scheint in allen Zeit-altern der Welt die unedle Maxime der Herrscher unterden Menschen gewesen zu seyn. Sobald sie also einMittel finden konnten, die Einkünfte von ihrem Eigen-thums selbst zu verzehren, hatten sie keine Lust mehr, siemit andern zu theilen. Für ein Paar diamantene Schuh-schnallen , oder für etwas eben so unnützes und unbedeu-tendes, gaben sie so viele Products, oder, welches ei-nerley ist, den Preis so vieler Products hin, als hin-länglich sind, tausend Menschen ein Jahr lang zu er-nähren : und damit gaben sie zugleich alles das Ansehen
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