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Nachbarn unaufhörlich im Kriege, und von ihrenObern sklavisch abhängig waren. Diese lehte Wirkungdes Handeis, ob sie gleich am wenigsten beachtet wird,ist doch die wichtigste unter allen. Ich weiß, außer Hu-Md, keinen Schriftsteller, der derselben gedacht hätte.
In einem lande, das weder auswärtigen Handel,noch eine Manufaktur für feinere Waaren hat, findetder Bescher großer Ländereyen nichts, was er für denje-nigen Theil der Erzeugnisse seines Bodens, den er zumUnterhalte der Anbauer nicht nöthig hat, eintauschenkönnte. Er verzehrt sie also in seinem Hause, in derAusübung einer bäurischen, ganz gemeinen Gastfrey-heit. Ist jener Ueberschuß seiner Ernten groß ge-nug, hundert oder tausend Menschen zu unterhalten: soweiß er ihn auch zu nichts anderm anzuwenden, als daßer wirklich so viele Menschen davon speiset. Er ist alsozu allen Zeiten von einer Menge Anhänger und demü-thiget Diener umgeben, die, da sie für ihren Unterhaltihm nichts wieder zu geben im Stande sind, sondernganz durch seine Güte ernährt werden, aus eben derUrsache ihm gehorchen, aus welcher der Soldat demFürsten gehorcht, der ihn bezahlt. Vor der Zeit, daHandel und Manufakturen sich in Europa ausbreite-ten, ging die Gastsreyheit der Reichen und Großen,rwn dem Landesherrn an zu rechnen, bis zu dem klein-sken Baron, so weit, daß wir uns jeht kaum eineVorstellung davon machen können. Westminster-hallwar der Speisesaal für Wilhelm den Rothhaar: undoft mag er für die Gesellschaft nicht zu groß gewesen seyn.Es wurde als ein Beweis der Prachtliebe des Erzbi-schoss Thomas Becker angesehen, daß er den Fußboden
seines