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er einmahl sein Geld aus der Hand gegeben hak, er-weinet selten das mindeste davon wiederzusehen. Die-se verschiedenen Gewohnheiten haben nothwendig aufihre Denkungsart und ihre Handlungsweise in allen ih-ren Geschäften Einfiusi. Ein Kaufmann ist gemeini-glich ein kühner, — ein Laudcdelmann ist ein furchtsa-mer Unternehmer. Der erste bedenkt sich nicht, eingroßes Kapital auf einmahl in sein Landgut zu stecken,wenn er nur die wahrscheinliche Aussicht hat, den Werthdesselben, im Verhältnisse mit den Unkosten, zu erhö-he». Der zweyte, wenn er auch außer Grund undDodcn noch Kapitalien an Gelde besitzt, welches nichtimmer der Fall ist, wagt es doch selten, einen solchenGebrauch davon zu machen. Wenn er ja etwas aufVerbesserungen wendet: so ist eö nicht ein altes Kapi-tal , sondern mir das, was er von den Einkünften desGutes ersparen kann. In jeder Handelsstadt, welchein einer wenig angebaueten Gegend liegt, kaun mandie Beobachtung mache», daß der Kaufmann, wenner sich mit der Landwirtschaft abgiebt, weit kühner beyseinen Veränderungen zu Werke gehe, als der adelicheGutsbesitzer. Ueberdieß ist der Kaufmann, weil er sichin seinen Handelsgeschäften zu Pünktlichkeit, Ordnungund Sparsamkeit gewöhnt hat, auch zur glücklichen Aus-führung seiner landwirchschaftlichen Entwürfe geschickter.
Drittens und letztens: durch Handel und Ma»u>facturen ist Ordnung und ein regelmäßiges Regierungk-system in die Staaten gebracht, — und mit diesen istFreyheit, Sicherheit der Person und des Eigenthums,den Einwohnern zu Theile geworden; — Güter, dieihnen zuvor gänzlich fehlten, als sie noch mit ihren
Nach-