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zu erhalt«» — sich entweder für seine Vasallen, oderfür seine Sklaven erklären; oder sie mußten unter sichein Verthcidigungsbündniß errichten, um sich einandergegenseitig zu beschützen. Die Einwohner der Städte,hatten einzeln betrachtet, keine hinlängliche Macht sichselbst zu vertheidigen: aber wenn sich die Bürger meh-rerer benachbarter Städte in ein Bündniß vereinigten:so waren sie im Stande, einen nicht verächtlichen Wi-derstand zu thun. Der hohe Adel verachtete die Bür-ger, die er nicht nur als eine tief unter sich stehendeVoikSklasse, sondern als einen Haufen freygelassenerSklaven ansähe, der beynahe nicht zu einerley Gattungmit ihm gehörte. Der Reichthum der Bürger unter-ließ nie, seinen Neid und seinen Unwillen zu erregen;und er plünderte dieselben, bey jeder Gelegenheit, ohneScheu und ohne Mitleiden. Die Bürger von ihrerSeite, haßten und fürchteten die Großen natürlicherWeise. Der König haßte und fürchtete die Großenauch: die Bürger aber, wenn er sie gleich vielleichtverachtete, hatte er doch weder Ursache zu hassen, nochzu fürchten. Ein gemeinschaftliches Interesse machtealso ihn geneigt, die letztem zu unterstützen, und diese,dem Könige beyzustehn. Sie waren die Feinde seinerFeinde: und cS war seinem Vortheile gemäß, sie vordiesen Feinden so sicher zu stellen und von denselben sounabhängig zu machen, als er konnte. Und dieß thater, indem er ihnen erlaubte, ihre eigenen Obrigkeitenzu wählen, für die Verwaltung ihrer innern RegierungGesetze zu machen, Mauern zu ihrer Vertheidigungaufzuführen, und eine Vürgermiliß unter sich zu errich-ten. Wenn in den Städten nicht irgend eine regelmä-ßige Verfassung dieser Art eingeführt, — wenn ihren
Obrig-