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xontaZe, Iu8kuge und 8tuIIu§e, (in Deutschland un-ter dem Namen von Passier - und Brückenzoll, vonStand- und Marktgelde) bekannt. Zuweilen ertheilteder König, zuweilen ein großer Lord, (der, unter ge-wissen Umständen, dieß zu thun die Macht hatte) ein-zelnen auf seinem Gebiethe wohnenden Handelsleuten ei-ne Befreyung von solchen Abgaben. Diese, ob sie gleichin andern Rücksichten noch Leibeigne, oder in einem derSklaverei) ähnlichen Zustande waren, wurden doch, je-ner Befreyung wegen, Freyhändler genannt. Zur Dank-barkeit dafür bezahlten sie gemeiniglich ihrem Schuß-herrn eine Art von jährlicher Kopfsteuer. In jenenZeiten wurde Schuß selten anders, als für baare Be-zahlung bewilliget; und vielleicht konnte die gedachteKopfsteuer auch als ein Ersatz des Verlnsts angesehenwerden, den ihre Patronen, durch die Erlassung der an-dern Abgaben litten. Im Anfange scheinen sowohl die-se Kopfsteuern, als diese Vesreyungen bloß persönlichgewesen zu seyn, und sich nur auf einzelne Personen,wahrend ihrer und ihrer Schußherrn Lebenszeit, erstrecktzu haben. In den sehr unvollkommnen Nachrichten,die aus dem Lome8äg^ - boolc *) über verschiedeneStädte Englands bekannt gemacht worden sind, geschiehtmehrmahlcn solcher Abgaben Meldung: bald dessen,was einzelne Bürger, entweder dem Könige, oder ir-gend
*) Da» Osmesäsy-dook ist ei» vom König Wilhelm dem iEr-oberer um das Jahr io8i veranstaltctcs Verzeichniß aller Lan-dereyen des Königreichs, ihrer damahligen Einwohner, ihrerPcrtinenistücke, ihrer Einkünfte und ihres Werths. Dieses wich-tige Monument des Mittclallcrs ist noch vorhanden, und wirdin dem Lxclle<ruer aufbewahrt. Obgleich, bisher nur noch we-nige