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Auf die Anbaucr der ältesten Zeit, welche Sklavenwaren, folgten nach und nach die Art von Pachtern,welche in Frankreich unter dem Namen der meca^M °^)bekannt stnd, und die im lateinischen coloni partimiiHessen. In England smd sie so lange außer Gebrauchgekommen, daß ich auch keinen Namen dafür in derenglischen Sprache weiß. Der Eigenthümer versah siemir dem Samen, dem Viehe und den Ackerwerkzeugen,mit einem Worte, mit allem, was zum Anbau desPachtmiceS nöthig war. Der Ertrag wurde zwischenEigenthümer und Pachter gleich vertheilt: nachdem zu»vor soviel davon abgezogen war, als zur Unterhaltungdes Fonds für die jährlichen WirthschasrsanSgaben nö-thig zu seyn schien, eines Fonds, welcher an den Ei-g- nlhümer zurückfiel, wenn der Pachter das Gut ver-ließ, oder herausgeworfen wurde.
Ländereyen, die mit solchen Pächtern beseht sind,werden im Grunde eben so wohl von dem Eigenthümerselbst angebauet, als wenn er sie durch Sklaven bearbei-ten ließe. Ein wesentlicher Unterschied ist dessen unge-achtet zwischen beyden Füllen. Solche Unterfassen, dasie freye Leute sind, ein Eigenthum erwerben können,m d einen gewissen Antheil an den Erzeugnissen des Bo-dens haben, sind augenscheinlich dabey interessirt, daßder Ertrag des Guts so groß wie möglich sey, damitauch ihr Antheil im Verhältniß größer werde. EinSklave hingegen, der, außer seinem Unterhalte, durchseine Arbeit nichts erwirbt, hat nur das Interesse, sichdie Arbeit bequem zu machen, indem er über seinen Un.
terhalt
*) In Deutschland entspricht ihm der Name Meyer. A. d. U.