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2 (1799)
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Pflanzungen ertragen die Unkosten, die mit dem durchSklaven betriebenen Anbaue verbunden sind; der Ge-treidebau aber ertragt, wie es scheint, zu unsrer Zeit,diese Unkosten nicht. In den englischen Kolonien,(den nordamerikanischen Frcystaaten) deren vornehm-stes Erzeuguiß Getreide ist, wird die meiste Feldarbeitdurch freye Leute verrichtet. Der nculiche *) Beschlußder Quäcker in Pensylvanien, alle ihre schwarzen Skla- -ven frey zu geben, kann uns überzeugen, daß deren An-zahl nicht mehr sehr groß seyn muß. Machten sie einenbeträchtlichen Theil des Eigenthums ihrer Herrn aus:so wäre jener Beschluß gewiß nicht durchgegangen. Inunsern Zuckcrkolonien hingegen wird die ganze Arbeit,und in unsern Tobakskolonien ein großer Theil der Ar-beit durch Sklaven betrieben. Aber der Gewinnst voneiner Zuckerpflanzung in einer von unsern westindischenInseln, ist auch gemeiniglich weit größer, als der Ge-winnst bey irgend einer andern bekannten Art des An-baues in Europa oder Amerika; und der Gewinnst voneiner Tobakspflanzung, obgleich geringer als der Ge-winnst von Zucker-pflanzungen, ist doch, wie ich schonbemerkt habe, größer, als der Gewinnst von, Korn-anbaue. Beyde können es ertragen, auf eine so kost-bare Art, als es durch Sklaven geschieht, angebauetzu werden: aber der Zucker kann es noch bester, als derTobak. Daher ist auch das Verhältniß der Anzahl^ von Negern gegen die Anzahl von Meisten in unsern Zu-ckerkolonien viel größer, als in unsern Tobakskolonien.

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*) Man erinnere sich, - fast immer von dem Jahr 1772, alsder gegemvartizm Zeit, in diesem Buche die Rede ist. A- d.U.