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2 (1799)
Entstehung
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die hierdurch natürlicher Weise gebildet wird, begleitetihn aucb zu den Verbcssernngspläneu, die er in Absichtseiner Ländereyen eiuwu st. Er verschöne« vielleicht vieroder ft'nftunoerr Morgen in der Nachbar-schafe seinesSchlosses, mit einem zehnmahl größer» Aufwands, alsder Fleck, nach allen rufen Velbess'rnngcn, je werthseyn wird. Und nun findet er, daß, wenn er sein gan-zes Landgut auf eine ähnliche Art verbessern wollte, (undan Verbesserungen anderer Art hat er wenig Geschmack)er bankerott werden müßte, ehe er den zehnten Theildavon vollendet hatte. Es giebt noch in beyden verei-nigten Königreichen Großbritanniens große Lambeffhun-gen, die seit den Zeiten der Lehnsanarchie bis jetzt un-unterbrochen in den Handen derselben Familie gebliebensind. Man vergleiche den gegenwärtigen Zustand sol-cher Herrschaften mit dem Zustande, der in ihrer Nach-barschaft liegenden kleinern Güter: und man wird kei-nes weiter» Beweises bedürft», wie nachtheilig das un-getheilte und unveräußerliche Eigenthum weitläuftigerLändereyen, dem Anbaue derselben sey.

Wenn diese großen Gutsbesitzer selbst für die Ver-besserung und den Anbau des Landes wenig hoffen ließen:so war von ihren Unterfassen, welche sie auf ihren Lände-reyen ansetzten, noch weniger zu erwarten. In demalten Zustande von Europa waren alle diese Vasallennichts anders als Dienstleute, die der Grundherr ausihrem Gute herauswerfen konnte, sobald als es ihm be-liebte. Sie waren fast alle Sklaven: aber es war eineSklaverei) einer milderen Art, als die unter den altenGriechen und Römern gewöhnliche, oder selbst als dieder Neger in den westindischen Inseln. Diese europäi-sche