Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
188
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lenmanufackur. Diese Manufakturen werden I mitder Zeit, auf mannigfaltige Weise von neuem getheilt,und dadurch immer mehr verfeinert und vollkommenergemacht: ein Fortgang, der leicht begriffen werdenkann, und der also nicht weitläufriger von mir erklärtwerden darf.

Aus eben der Ursache, aus welcbcr, bey Anlegungeines Kapitals, der Ackerbau den Manufakturen vorge-zogen wird, wenn die Gewinnste von beyden gleich find:aus eben derselben Ursache werden die Manufakturen,unter gleichen Umständen, dem auswärtigen Handelvorgezogen. So wie das Kapital eines Gutsbesitzers,oder Pachters sicherer ist, als das Kapital eines Manu-facturuntcrnehiners: so ist das Kapital des letzter», daer LS zu allen Zeiten unter seinen Augen hat und darüberverfügen kann, sicherer, als das Kapital des Kauf-manns, der einen auswärtigen Handel treibt. Zwarmuß, in jeder Periode, der Ueberschuß sowohl der rohenNatur - als der Kunsterzeugniffe einer Nation, dasheißt der Theil, nach welchem sich im fände keine Nach-frage sinket, auswärts versandt, und daselbst gegen et-was zu Hause nützliches umgetauscht werden. Aber obdas Kapital, vermittelst dessen dieser Ueberschuß aus-wärts verführt wird, ein inländisches oder fremdes Ka-pital sey: ist von weniger Bedeutung. Wenn eine Na-

tion noch nicht so viel Kapital gesammelt hat, daß eszureichend ist, sowohl alle kändereyen auf das vollkom-menste anzubauen, als alle rohe Naturerzeugnisse aufsbeste zu verarbeiten: so ist es ihr sogar nützlich, daß dieAusfuhr ihrer übersiüßigen Erzeugnisse durch fremdesKapital geschehe, damit ihr eigenes auf eine ihm nochnützlichere Weise angewandt werden könne. D,e

Bey-