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selsweise einer des andern nöthig. Und da ihr Aufent-halt nicht, wie der des Landmanns, an einen gewissenbestimmten Fleck gebunden ist: so lassen sie sich natürli-cher Weise nahe bey einander nieder, und bilden auf die-se Weise ein kleines Städtchen oder Dörfchen. In kur-zem gesellen sich der Fleischer, der Brauer, der Bäcker,und viele andre Handwerker und Kleinhändler zu ihnen,die ihnen zu Befriedigung gelegentlicher Bedürfnissenützlich, oder nothwendig sind: und diese vergrößern dieStadt immer mehr und mehr. — Die Einwohnerder Städte und die Bewohner des Landes leisten einan-der wechselsweise Dienste. Die Stadt ist ein beständi-ger Jahrmarkt, auf welchem die Landleute zusammen-kommen, und ihre rohen Naturerzeugnjsse, gegen dieKunsterzeugnisse der Städte umtauschen. Dieser Han-del versorgt die Städte zugleich mit den Mitteln ihrerErhaltung und mit den Materialien zu ihrer Arbeit.Die Quantität von Manufacturwaaren, die sie an dieLandleute verkaufen, bestimmt natürlicher Weise, dieQuantität von Lebensmittcln und Materialien, die siekaufen. Weder ihre Beschäftigung also, noch ihr Un-terhalt kann sich vermehren, außer wenn sich von Sei-ten des Landes die Nachfrage nach den Erzeugnissen ihrerArbeit vermehrt; und diese Nachfrage kann nur in demMaße wachsen, als das Land in größerm Umfange undmit mehr Fleiße angebauet wird. Hätten also mensch-liche Einrichtungen niemahls den natürlichen Lauf derDinge unterbrochen: so würde Größe und Reichthumder Städte immer erst auf den Anbau und den blühen-den Zustand des offenen Landes, wozu sie gehören, ge-folgt, und nur im Verhältniß von diesem gewachsen seyn.
Ja