für diejenigen verfertiget worden sind, die sich jetzt ihrerbedienen. Prächtige Pallaste oder Landhäuser, großeSammlungen von Büchern, Bildsäulen, Gemähldenund andern Seltenheiten machen sowohl den Schmuck,als den Ruhm nicht bloß einer Gegend, sondern einesganzen Landes aus. Frankreich wird durch Ve»sailleö, England durch Stowe und Wilton geschmücktund berühmt. Italien flößt, durch die Menge vonDenkmählern dieser Art, welche es besitzt, eine Artvon Ehrfurcht ein, obgleich daselbst der Reichthum,welcher diese Werke bezahlt, und das Genie, welchessie hervorgebracht hak, verloren gegangen sind: letzteresvielleicht eben deßwegen, weil, bey fehlendem Reich,ihume, das Genie nicht mehr die ehemahlige Beschäfti-güng fand.
Der Aufwand, der in Anschaffung dauerhafterWaaren gemacht wird, ist nicht nur zum Anhäufen undSammeln von Vorräthen nützlich, sondern befördertauch die Sparsamkeit selbst. Wenn eine Person dieseArt von Aufwand, zu irgend einer Zeit, übertriebenhat: so kann sie immer sehr leicht darin Aenderungenmachen, ohne sich dem Tadel des Publikums auszusetzen.Hingegen die Anzahl seiner Bedienten merklich zu ve»ringern, von einer prachtvollen und reichbcsetzten Tafel,zu frugalen Mahlzeiten zurückzukehren, Pferde und Wa-gen abzuschaffen, nachdem man einmahl sie zu haltenangefangen hat: das sind Einschränkungen, die den Be-obachtungen der Nachbarn nicht entgehen können, unddurch die man immer ein stillschweigendes Bekenntnißeiner zuvor begangenen Thorheit abzulegen scheint. Da»Her haben wenige von denen, die in diesen Arten des