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N-.ch dem Verhältnisse zwischen diesen beyden Ar-ten der Fonds richtet sich nothwendig der Charakter derEinwohner, in AWcht des Fleißes und des Müßig.gangS. Dir sind fleißiger als unsre Vorfahren, weilgegenwärtig die Summen, welche auf Unterhaltung ar-bcitsamer Leute angewendet werden, — diejenigen, wo-mit man Müßiggänger ernährt, in einem weit größernVerhältnisse, als ehedem, übersteigen. Deßwegen gin-gen unsre Vorfahren müßig, weil es ihrem Fleiße anhinlänglicher Ermunterung fehlte. Es ich besser, sagtdas Sprichwort, um nichts zu spielen, als fürnichts zu arbeiten. In Manufactur - und Handels-städten, ws die geringere Klasse größtenteils dadurchihren Unterhalt findet, daß andere ihre Kapitalien aufirgend eine Weise anlegen, ist diese Klasse gcößtentheilsfleißig, sparsam und im Wohlstände. In denjenigenStädten, deren Flor hauptsächlich von dein beständigenoder gelegentlichen Aufenthalte eines Hofes herkömmt,und deren ärmere Einwohner meistenrheils dadnrch er-halten werden, daß andere ihre Emkülsslst darin ver-zehren , ist das gemeine Volk gemeiniglich fanl, lieder-lich und arm: wie zum Beyspiel, Zu Rom, Versailles,Compiegue und Fontainebleau. Wenn man Rouen undBordeaux ausnimmt, so sind alle die Städte Frankreichs,worin Parlamente smd, ohne Handel und Gcwer'osieiß;und das gemeine Volk in denselben, da eö größkenrheilsvon dem Aufwands lebt, den die Mitglieder der Ge-richtshöst mache!:, ist, im Ganzen genommen, faul undarm. Wem: Rouen und Bordeaux hiervon eine Aus-nahme macheu: so hat dieß seinen Grund fast einzig undallein in ihrer Lage. Rouen ist der natürliche Niede»logsort für die meisten der Waaren, welche aus andern
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