Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
29
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und den für die Gm'nee angeschafften Gütern, zusammengenommen, sondern es kann nur einem von beydengleich seyn, und zwar wird es gewiß richtiger durch dasletztere, als durch das erstere bezeichnet; richtigerdurch das, was man für eine Guinee kaufen kann, alsdurch die Guinee selbst.

Würde « iner solchen Person ihr Gehalt in einerschriftlichen Anweisung auf eine Guinee ausgezahlt: sswürde gewiß nicht das Papier, worauf die Anweisungsteht, sondern das, was sie dafür erhalten kann, ihrEinkommen ausmachen. Nun ist eine Guinee selbstnicht anders zu betrachten als wie eine Anweisung aufeine gewisse Quamitat von Nothwendigkeiten und Be-quemlichkeiten des Lebens, eine Anweisung, die analle Handwerks- und Kausteute der Gegend ausgestelletist, und von allen anerkannt wird. Also wird auch hierdas Einkommen der Person, welcher eine Guinee wö-chentlich ausgezahlt wird, nicht sowohl in der QuantitätGoldes, die sie empfangt, als in der Quantität vonGütern des Lebens bestehen, auf welche sie dadurch einesichere Amvanschaft bekömmt. Sollte dieses Goldstücknicht gegen etwas anders ausgewechselt werden können:so würde es, wie der Wechselbrief eines bankerottirtenKaufmanns, ohne allen Werth seyn.

Wenn also auch allen Einwohnern eines Landes ihrwöchentliches, oder jährliches Einkommen in Gelde aus-gezählt würde, (wie dieß dann wirklich bey den meistender Fall ist:) so würde doch ihr wahres Einkommen undalso ihr Reichthum nur nach dem Verhältnisse zu schätzenseyn, in welchem sie, für das empfangene Geld, vieleoder wenige Verbrauchbare Dinge in ihre Gewalt bekam-