Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
7
Einzelbild herunterladen
 

7

der zu einem mißlichen Gewerbe erforderlichen Maschi-nen und Werkzeuge, oder überhaupc in solchen Sachenanlege, die ihrem Besitzer unmittelbar, und ohne erstin Hemde Hände zu gehen, einen Gewinn, oder Ein-künfte r'erscbeffen. Solche Kapitalien können stehendeoder ftrftwe Kapitalien heißen.

Nach der Natur der verschiedenen Geschäfte, istdas Verhältniß zwischen (ein umlauftntcn und dem ste-henden Kapital, das sie eifertern, sehr verschieden.Das Kapital eines Kaufmanns z. B. ist fast ganz einumlaufendes. Er hat wenige Maschinen und Werk-zeuge zu seinem Gewerbe nöthig; man müßte denn seinWaarengewölbe, und seinen jaden für solche annehmen.

Vey einem Handwerksmeister lind Manufactur-ljlntcrnehm^r muß immer ein Theil seines Kapitals anden Werkzeugen des Gewerbes gleichsam haften oderft'xirt seyn. Doch ist auch hier dieser Theil in dem einenGewerbe groß, in dem andern klein. Ein Schneider-meister braucht, um sein Handwerk zu treiben, nichtsmehr als eine Schere und ein Packet Nähnadeln. EinSchuster hak etwas mehr Handwerkszeug nöthig, ob esgleich auch bey ihm wenig betragt. Die Werkzeuge,die zur Weberey gehören, sind im Vergleiche mit jenen,mannigfaltig lind zahlreich. Indeß ist in allen diesenGewerben das Kapital jedes Meisters zum größten Theileumlaufend; es wird entweder zum Einkäufe derMaterialien, oder zur Bezahlung der Arbeicsleute ange-wandt, >md soll ihm durch den Preis dcr verfertigtenSacke, m-r Gewinn wieder bezahlt werdcm,

Zu andern hhittrn-chWMgen wird ein noch weitgrößeres sichezsych Kapital erfordert Bey Eisenwer-

A 4 ken