Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
8
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ken zum Beyspiel, sind die Schmcszhütstn, wo dasEisen aus dem Mineral gezogen, die Hammer, wo esgeschmiedet, die Mühlen, wo es gespalten wird, sehrkostbare Werkzeuge, deren dieses Gewerbe nicht entbeh-ren kann. In Kohlen - und andern Bergwerken, ver-ursachen die Maschinen, mit weichen man die unterir-dischen Wässer gewültiget, oder die, welcbe man zurFörderung des Erzes aus den Gruden gebraucht, einennoch weit großem Auswand,

Bey dem auf den Landbau gewandten.Kapitale ist«ebenfalls ein TH.il stehend; das ist der, mit welchemdie Werkzeuge des Ackerbaues ang schafft worden sind;und ein Theil umlaufend; das ist der, mir welchemDer Lohn des Gesindes und dcrTagcarbciter bezahlt wird.Der Laudwirth, der diese Ausgaben macht, bekommtbey dem ersten Artikel seinen Gewinn, indem er dieSache in seinem Besitze behalt, bey dem zweyten, in-dem er sie weggiebt. Das Zugvieh oder dessenWerth gehört eben sowohl z»m stehenden Kapital, alsDie Aekerwerkzeuge. Hingegen ihre Fütterung gehörtmit zum umlaufenden Kapital, so wie der Lohn der Ar-beitsstück. Des Pachters Gewinn entsteht dadurch,Daß er das Vieh als Eigenthum behält und das Futterweggiebt. Was das zum Verkaufe gemästeteSchlachtvieh betrifft: so gehören beyde, der Ankaufs-preis und die Fütternngskosten, znm umlaufenden Ka-pitale. Der Pachter erhält seinen Gewinn davon eistdann, wenn er das Vieh verkauft. Eine HeerdeSchafe oder Milchkühe hingegen, die, wie es in jedemeinigermaßen blühenden Lande geschieht, weder zurArbeit, noch znm Wiederverkauf, sondern dazu äuge-

schafft