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1 (1799)
Entstehung
Seite
365
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schreibet gaben, in hohem Grabe fabelhaft war. Diespanischen Kolonien stehen unter einer Regierung, diein vieler Betrachtung, dem Ackerbaue, den Künstenund dem Handel weniger günstig ist, als die englische.Nichts desto weniger machen sie in allen diesen Dingenschnellere Fortschritte, als irgend ein Land in Europa.Bey einem glücklichen Klima und fruchtbaren Boden,ist der große Uebersluß von Ländereyen und der wohlfeilePreis, um den sie zu haben sind, —> dieser allen neuenKolonien gemeinschaftliche Umstand, — ein Vortheil,welcher viele Fehler der Regierung wieder gut macht,und deren Folgen überwiegt. Im Jahre 171z stellteFrezier die Stadt Lima, die er damahls besuchte, alseine Stadt von 2; bis 28,000 Einwohnern vor. Zwi-schen 1740 und 1746 hielt sich Ulloa in ihr auf, und die-ser redet von ihr, als einer Stadt, die 50,000 Einwoh-ner enthielte. Die Verschiedenheit beyder Schriftsteller,in Absicht ihrer Angaben von dem Vevölkerungszustandeder übrigen vornehmsten Städte in Chili und Peru, istungefähr dieselbe. Und da wir bey keinem von ihnenUrsache zu zweifeln habe», daß sie den Gegenstand kann-ten , den sie schildern: so erhellet daraus eine Zunahmean Bevölkerung, die nicht viel geringer, als die in denenglischen Kolonien, ist. Amerika also ist für seine eige-nen Silberbergwerke ein neuer Markt, ein Markt, wodas Begehr nach dieser Waare schneller wachst, als inirgend einem Lande von Europa, selbst die blühendstennicht ausgenommen.

Drittens. Ostindien ist ein dritter Markt für dieProdukte der amerikanischen Bergwerke, und zwar einMarkt, der von dem Zeitpunkte der Entdeckung dieser

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