Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
366
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Minen an, eine immer größere und größere MengeSilbers weggenommen hat. Seit dieser Zeit hat derunmittelbare Handel, der zwischen Amerika und Ostin-dien durch die Acapulco-Schiffe getrieben wird, be-ständig zugenommen; und der mittelbare, der überEuropa geht, ist in einem noch weit größer» Maße ge-wachsen« Im sechzehnten Jahrhunderte waren die Per-tugiesen die einzigen Europäer, die einen regelmäßigenund beständigen Handel mit Ostindien führten. Gegendas Ende des erwähnten Jahrhunderts fingen die Hol-länder an, in dieses Monopol der Portugiesen Eingriffezu thun, und vertrieben sie in kurzem aus ihren vornehm-sten Besitzungen in Indien. Beyde Nationen theiltensich, während des größten Theils des vorigen Jahr-Hunderts, in den ostindischen Handel: nur so, daß derholländische immerfort stieg, indeß der portugiesischesank. Franzosen und Engländer machten zwar, zuEnde des gedachten Jahrhunderts, auch einige kleineVersuche, nach Ostindien zu handeln: aber erst in demgegenwärtigen haben sie einen beträchtlichen Antheil andiesem Verkehr bekommen. Schweden und Dännemarkfingen erst in diesem Jahrhunderts an, mit Ostindien inVerbindung zu treten. Jetzt handeln selbst die Rußenmit China, durch Caravanen, die zu Lande über Sibi-rien und die Tartarey nach Pecking gehen.

Allee dieser Nationen ostindischer Handel hat, (wennwir den französischen ausnehmen, welcher durch den sie-benjährigen Krieg beynahe vernichtet worden ist) bis jetztununterbrochen zugenommen. Es scheint, daß der Ver-brauch ostindischer Waaren in Europa in dem Grade zu-nimmt, daß er der Hemdlung m allen Artikeln eine stets