Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
350
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169z bis 1699, beyde eingeschlossen, litt, ob er gleichhauptsächlich von nachtheiliger Witterung herrührte, undsich deswegen über einen großen Theil von Europa er-streckte, muß doch, durch jene Ausfuhrprämie, um c.-was vergrößert worden seyn. Daher wurde auch imJahre 1699 die weitere Ausfuhr von Getreide auf neunMonate verbothen.

Ein dritter Vorfall ereignete sich in derselben Periode,der zwar weder einen Mangel am Getreide, noch eineVermehrung der dafür wirklich bezahlten Quantität Sil-bers veranlassen, aber doch Ursache seyn konnte, daß die-se Quantität, als benanntes Geld , eine größere Sum-me ausmachte. Dieser Umstand war die sehr schlechteBeschaffenheit der Münzsorten, durch die Abnutzung unddurch das Beschneiden derselben.

Dieses Uebel hatte mit der Regierung Karls deszweyten angefangen, und'war bis zum Jahre r 69 im-mer höher gestiegen, zu welcher Zeit, wie uns Lowndesberichtet, die gangbare Silbermünze fast um fünf undzwanzig vom Hundert schlechter war, als sie nach demgesetzmäßigen Münzfüße seyn sollte. Nun benennt manaber, in den Marktpreisen der Dinge, nicht die Quan-tität Silber, welche gesetzmäßig, in so und so viel Stü-cken eines gewissen Namens enthalten seyn sollte, son-dern die Zahl dieser Stücke. Es ist also. natürlich, daßdiese Zahl größer ist, und der dadurch ausgedrückte Preishöher scheint, wenn das Geld abgenutzt und beschnittenist, als wenn es seinen vollen Gehalt hat, oder demsel-ben nahe kömmt.

In dem Laufe des jetzigen Jahrhunderts, ist dasSilbergeld vielleicht niemahls so tief unter seinem gesetz-

mäßi-