Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
339
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wohnlichste und beliebteste Nahrung für den gemeinenMann überhaupt ist, auch insbesondre dem Arbeiter,der es hervorbringen hilft, zum vornehmsten Unterhalts.Mittel dient. Sobald der Ackerbau in einem Lande sichsehr verbreitet hak: so bringt dasselbe weit mehr Nah-rungsmittel aus dem Pflanzenreiche, als aus dem Thier-reich« hervor; und der arbeitende Theil der Menschenlebt größtenkheils von dem Nahrungsmittel, welches ingrößter Menge vorhanden, und daher das wohlfeilsteist. Fleisch macht einen unbedeutenden Theil seinerNahrung aus, wenn man einige wenige, sehr schnellaufblühende Lander, in.welchem der Arbeitslohn ringe-wohnlich hoch ist, ausnimmt, Federvieh einen nochkleinern, und Wildpret gehört gar nicht dazu. InFrankreich, und selbst in Schottland, obgleich hier dieArbeit etwas besser, als in Frankreich bezahlt wird, ißtder gemeine Arbeitsmann nur an Festtagen und bey aus-serordenilichen Gelegenheiten, Fleisch. Daher kommtes denn, daß der Geldpreis der Arbeit weit mehr vondem mittlern Geldpreise des Getreides, des gewöhnli-chen Nahrungsmittels des Arbeiters als von demPreise des Fleisches, oder irgend eines andern rohenErderzeugnisses, abhängt. Und so wird denn auch derwahre Werth von Gold und Silber weit besser durch dieQuantität Getreide, welches dafür eingetauscht werdenkann, als durch die, von jedem andern dafür käuflichenrohen Erzeugnisse, bestimmt.

So seichte Beobachtungen über die Getreide - undWaarenpreise würden, bey dem allen, nicht so vieleSchriftsteller irre geführt haben, wenn nicht schon zuvorder Grundsatz bey ihnen festgestanden hatte, daß, so

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