Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
338
Einzelbild herunterladen
 

ZZs

Aequivalent von sehr verschiedenen Quantitäten Arbeitsind.

Getreide hingegen ist in jedem Zustande der bürger-lichen Gesellschaft, auf jeder Stufe der Cultur, immerei» Produkt des menschlichen Fleißes. Von den Produc.ten des Fleißes richtet sich die Quantität nach der Größedes Verbrauchs ; es wird mehr oder weniger davon her-vorgebracht, nachdem mehr oder weniger davon begehrtwird. Dazu kömmt, daß auch unter allen Verschie-denheiten der bürgerlichenVerfassung und der Cultur, dieHervorbringung gleicher Quantitäten Getreides, in dem-selben Boden und Klima, im Durchschnitte gleiche Quan-titäten von Arbeit erfordert, oder welches einerley ist, un-gefähr gleiche Kosten macht. Werden auch mit demFortgangs der Landwirthschaft die hervorbringenden Kräf-te der Arbeit vermehrt: so steigt auch mit demselben zu-gleichder Preis des Viehes, welches unter die vornehm-sten Werkzeuge des Ackerbaues gehört. Aus allen die-senGründen können wir schließen, daß von keinem rohenErdproducte, in allen Zuständen der Gesellschaft, aufallen Stufen der Cultur, das Verhältniß gegen Arbeitso unverändert bleibt, von keinem die Quantitäten,welche ein gewisses Maß von Arbeit repi äsenkiren, oderdasselbe bezahlen können, zu verschiednen Zeiten, so gleichsind, als vorn Getreide. Daher ist, wie ich schonbemerkt habe, Getreide das Maß, wornach man, aufallen Stufen der Cultur und des Reichthums eines Lan-des , den Werth der übrigen Waaren am sichersten schä-tzen kann.

Ein neuer Umstand tritt hinzu, der, daß Ge-treide oder dasjenige Pstanzenproduct, welches die ge-wöhn-