Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
328
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beydem vorhergehenden Jahrhunderte gewesen war.Der Herr Dupre' de Sk. Maur, und der Verfasser dessehr wohl geschriebenen Versuchs über die Getreidepoli-zey kommen beyde in dieser Bemerkung übercin. Wahr-scheinlich waren, in dieser Periode, die Preise durchganz Europa ausgleiche Weise gesunken.

Es ist zweifelhaft, ob diese Erhöhung des SilbenWerths, im Verhältnisse des Werths vom Getreide^ganz allein von der vermehrten Nachfrage nach jenemMetalle, und diese hinwiederum, von der zugenomme-nen Volksmenge und Cultur in Europa herrührte; odereb die Nachfrage zwar dieselbe blieb, der Siibervorrathselbst aber deswegen abnahm, weil die damahls bekann-ten Bergwerke immer mehr und mehr erschöpft, undHie Kosten des Baues also immer größer wurden; oderiob sich endlich beyde Ursachen, vermehrte Nachfrage undverminderter Verrath, zu Hervorbringuiig der gedach-ten Wirkung vereinigten. So viel ist gewiß , daß ge-gen das Ende des fünfzehnten und am Anfange des sech-zehnten Jahrhunderts, die meisten europäischen Landerzu eins regelmäßigere Verfassung und zu festem Regie-tungsgrundsähen kamen, als sie lange Zeit zuvor ge-kannt hatten. Daraus entstand größre Sicherheit derPersonen und des Eigenthums, und diese vermehrte na-türlicher Weise den Trieb zur landescultur und zum Ge-werbsleiße. Mit dem Wachsthum der Anzahl nühli-che. Erz ugnisse aber, mußte die Nachfrage nach Goldund Silber sowohl, als nach allen andern Artikeln dessuplis und des Schmucks, zunehmen. Um eine größereQuantität jährlicher Erzeugnisse im Umlaufe zu erhalten,war eine größere Quantität Geld erforderlich« Da es

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