Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
325
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Brolpreise jedesmahl seyn sollen, wenn die Preise desQuarters Weihen von einem Schillinge bis zn Zwanzi-ger, steigen. Nun sind, nach aller Vermuthung, derin solchen Staturen aufgezählten Fälle, eben so vieleirber, als unter dem Minelpreise: weil die Verfügungfür jene sowohl, als für diese gemacht wird. Man kannalso zehn Schillinge, die damahls sechs Unzen Silberenthielten, und ungefähr dreyßig Schillingen des jehigenGeldes gleich waren, für den Mittelpreiö des QuartersWeihen im ein und fünfzigsten Jahre Heinrichs des drit-ten, haltn,. Wenigstens werden wir ihn nicht gerin-ger, als zum dritten Theils desjenigen Preises berechnendürfen, der in jenem Gesthe, als der höchste angenom-men wird: welches also t-Z Schillinge damahligen Gel-des seyn würde, die vier Unzen Silber, Towergewicht,enthielten»

Aus allen diesen Thatsachen können wir mit Wahr-scheinlichkeit den Schluß machen, daß um die Mitte deHvierzehnten Jahrhunderts, und eine beträchtliche Zeitzuvor, der gewöhnliche WeihenpreiS nicht niedriger, alsvier Unzen Silber, der O.uarter, angeschlagen wurde.

Von da an , bis zum Anfange des sechzehntenJahrhunderts, scheint dieser mittlere Preis des Weißens,ach und nach, bis auf die Halste jener Summe her-,untergesunken zu seyn, so daß er zuletzt nicht mehr alszwey Unzen, gleich ungefähr zehn Schillingen desjetzigen Geldes, betrug. Diese Preise des WcitzenLdauerten bis gegen das Jahr 1572 fort»

In dem Harishaltungsbuche eines Grafen vonNorthnmberkand, Heinrichs, des fünften dicsts Na-

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