Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
312
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lich dazu erba rieten Werkhausem, vorgenommen werden,wo sie dann zugleich der Aufsicht der königlichen OfsieLau-ten unterworfen sind. Gold hingegen wird fast immerrein, zuweilen in Stücken von beträchtlicher Größe gefunden. Und wenn es auch zuweilen, mit weni-gen und kleinen Sand-Erd-und andern fremdartigenTheilen vermischt ist: so kann es doch von diesen durch«in ganz kurzes und einfaches Verfahren gereinigt wer-den: ein Verfahren, das in jedem Privathause, mitHülse einer kleinen Quantität von Quecksilber vollbrachtwerden kann. Wenn also die Abgabe an den König»om Silber schlecht bezahlt wird: so wird sie, höchstwahrscheinlich, vom Golde noch schlechter bezahlt; undin dem Preise des Goldes, muß der auf die Bezahlung>ber Rente zu rechnende Theil noch weit geringer seyn,sls in dem Preise des Silbers.

Welches der niedrigste Preis der edlen Metalle,oder welches die kleinste Quantität anderer Waaren sey,gegen welche sie, während irgend eines beträchtlichenZeitraums, vertauscht werden können, wird durch ebendie Principien festgesetzt, welche den Werth jeder ander,,Waare bestimmen. Das Kapital, welches gemeiniglichdazu angewandt werden muß, um eine gewisse QuantitätGoldes hervorzubringen, und die Nahrungsmittel,Kleidung, und übrigen Bedürfnisse, die von den Ar-deitern während der Zeit, da sie das Gold aus demBergwerke bis auf den Markt fördern, verbrauchet wer-den : diese beyde Sache:, bestimmen den möglich klein-sten Preis des Goldes. Er muß hinlänglich seyn, denAröerrern diese Bedürfnisse zu verschaffen, und demUnternehmer jenes Kapital mit seinen Zinsen wieder zuerstatten.

Der