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Kosten, noch einen großem Überschuß, als die cdlernübrig zu lassen.
Auch der Gewinn der Unternehmer des Bergbauesist in Peru nicht sehr beträchtlich. Die oben angeführ-ten, glaubwürdigen und wohl unterrichteten Schriftstel-ler melden uns, daß ein Mann, der in Peru ein neuesBergwerk zu öffnen unternimmt, schon als ein demBankerott zueilender, zu Grunde gerichteter Mensch an-gesehen , und deßwegen von jedermann geflohen wird.Der Bergbau wird dort so, wie bey uns, als eine Lot-rerie betrachtet, in welcher die Gewinnste den Nietenbey weitem nicht gleich kommen, obgleich die Größeeiniger Gewinnste immer eine Menge unbesonnenerGlücksjager reizt, ihr Vermögen auf ein so gefährlichesSpiel zu setzen.
Weil aber der Landesherr einen beträchtlichen Theilseiner Einkünfte von der Ausbeute der Sstberbcrgweikserhält: so muntert dort die Regierung auf alle möglicheWeise die Privatpersonen dazu auf, neue zu entdeckenund zu bearbeiten. Jeder, welcher eine ausfindig macht,ist berechtigt, einen Raum von 240 Fuß in der Län-ge — nach der Richtung, welche er dem Silbergangezuschreibt — und halb so viel in der Breite abzumes-sen. Von diesem Theile des Bergwerks wird er wah-rer Eigenthümer, und braucht dem Grundherrn nichtsabzugeben. — In Cornwallis hat das Interesse desHerzogs eine ähnliche Einrichtung veranlasset. Werdort in «»angebaueten oder ««eingehegten Ländereyenein Zinnbergwerk entdeckt, kann dessen Gränze, bisauf einen gewissen Umfang abstecken: «nd dieß heißt(bounäa a mino) ein Bergwerk abgraNZen. Der,
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